Volkshilfe Beschäftigung

Geschichte


1990 wird der Betrieb Der Würfel - SÖB gegründet. Dieser führt Wohnungsrenovierungen durch und verkauft Second Hand Ware.

1997 wird der Betrieb von Volkshilfe Wien und Volkshilfe Österreich gemeinsam als Volkshilfe Würfel übernommen und zusammen mit den neu gegründeten Betrieben Volkshilfe Box, einer Altkleidungssammel- und -verkaufsstelle, und Jobfabrik, einem Betrieb für Jugendliche mit Lernbehinderungen, zu den Volkshilfe Beschäftigungsinitiativen (VHBI) zusammengefasst. Der Tätigkeitsbereich dieses Vereins ist Wien und Umgebung.

1999 wird der seit 1899 bestehende Handwerksbetrieb Pa-Re, eine Teppichweberei, von den VHBI übernommen und als SÖB weitergeführt. Weiters werden die Betriebe Merit, ein Geschäft für Damenmode, und Transconsult zur Betreuung und dem Outplacement von Arbeitslosen gegründet.
Da die Volkshilfe Beschäftigungsinitiativen jetzt bereits so groß geworden sind, dass eine Verwaltung durch den ehrenamtlichen Vereinsvorstand nicht mehr möglich ist, wird Michael Reiter als Geschäftsführer bestellt und eine Geschäftsstelle ins Leben gerufen, die die Administration und das Rechnungswesen für die Betriebe übernimmt.

2000: Die VHBI nehmen erstmals an einem transnationalen EU-geförderten Projekt, dem Horizontal Project for Integration (HOPI) teil.

2001 muss der Betrieb Transconsult geschlossen werden, weil die Kosten vom Fördergeber nicht mehr übernommen werden. Teilnahme an der ersten Antragsrunde für das Equal-Programm der Europäischen Union.

2002 werden von Mitarbeitern von Transconsult die beiden Betriebe Kommuna, ein Straßenreinigungs- und Gärtnereibetrieb, und Sanspeed, ein Betrieb zur Reparatur und Verleih von Pflegebetten und Heilbehelfen, gegründet. Gleichzeitig wird das Arbeitsprojekt JAN vom Verein Wobes unter dem Namen baustein von den VHBI übernommen.
Ebenfalls im Jahr 2002 wird der Betrieb Profare, ein Betrieb zur Sammlung und Trennung von Müll, im Rahmen eines Equal-Projekts aufgebaut. Dieser wird später als Teil des Betriebes Volkshilfe Würfel weitergeführt.

2003 wird das Projekt fokus vom Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (Waff) übernommen.

2004 wird die Tätigkeit des Vereins auf ganz Österreich ausgedehnt.

2005 kommt es im Zuge einer völligen Umstrukturierung der gesamten Volkshilfe zur Umbenennung in Volkshilfe Beschäftigung und zur Einführung von einheitlichen Logos in allen Teilbetrieben.

2006: Gemeinsam mit der Caritas Wien wird – vorläufig auf ein Jahr befristet – das Projekt JE_TZT (Junge Erwachsene - Talente, Zukunft, Tatkraft) eröffnet. In diesem Projekt werden Jugendliche und junge Erwachsene an Praktikumsstellen in Wirtschaftsbetriebe vermittelt.

2007 müssen zwei Betriebe, Pa-Re und fokus, geschlossen werden, weil die Kosten von den Fördergebern nicht mehr übernommen werden. Dafür wird erstmals ein Betrieb außerhalb Wiens übernommen. Die Volkshilfe Österreich überträgt den Beratungsbetrieb PerConsult mit Sitz in Salzburg an die VHB.

2008 wird Mag. Roswitha Kikowsky als Geschäftsführerin bestellt. Der Beratungsbetrieb PerConsult wird von der Volkshilfe Salzburg übernommen. Volkshilfe Baustein wird geschlossen.

2009: Die Volkshilfe Wien wird am 1.1.2009 alleiniger Eigentümer der Volkshilfe Beschäftigung. Das Transportbüro des Würfels übersiedelt in den 21. Bezirk. Dort eröffnete auch ein Second Hand Shop.

2010: Zwei neue Projekte werden aufgebaut. fleki, die mobile Kinderbetreuung und VH Media Production, eine Filmproduktion mit dem Ideal der social responsibility.

2011: Die Volkshilfe Beschäftigung übernimmt die MigrantInnenberatung FAIR in St. Pölten von der Volkshilfe Österreich.  Eröffnung eines SÖB 2nd-Hand-Shops in 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 23-25.