Volkshilfe Sanspeed
Geschichte
Volkshilfe Sanspeed wurde 2002 als Betrieb zur Reparatur und zum Verleih von Pflegebetten und Heilbehelfen gegründet. 2004 wurden, mit dem Umzug in ein moderneres, größeres Gebäude, zusätzliche Kooperationspartner gewonnen und neue Geschäftsfelder erschlossen. Aktuell wickelt Volkshilfe Sanspeed für die Dyson Austria GmbH den kompletten, österreichweiten Kundenservice ab. Hierfür stehen ein hauseigenes Call-Center, Lager und eine Werkstatt zur Verfügung. Vervollständigt wird das Angebot durch das Hygieneservice. Im Auftrag von Firmen- und Privatkunden werden hier Matratzen, Teppiche, Decken und Polster professionell gereinigt, desinfiziert und aufbereitet.

Ziele / Maßnahmen des Projekts
Die Zielsetzung von Volkshilfe Sanspeed ist das Training, die Beschäftigung und die anschließende Vermittlung von vormals erwerbslosen Menschen mit Handicaps in den ersten Arbeitsmarkt.
Um dies zu erreichen steht Sanspeed ein Maßnahmenmix, bestehend aus

- Arbeitstraining in verschiedenen Bereichen (Dauer max. 3 Monate),
- Beschäftigung im Rahmen eines befristeten Dienstvertrages (max. 9 Monate) ODER
- Beschäftigung als Mitarbeiter für max. 3 Jahre mit anschließendem Pensionsantritt,
zur Verfügung.
Zielgruppe
Zielgruppe der Volkshilfe Sanspeed sind Männer und Frauen mit einer Behinderung von mindestens 50%, die bei der Integration in den Arbeitsmarkt Unterstützung benötigen.
Um in das Projekt aufgenommen zu werden, brauchen interessierte Personen in jedem Fall eine Zuweisung von ihrem/r AMS BeraterIn.
Arbeitsbereiche
Volkshilfe Sanspeed bietet den Klienten vielfältige, interessante Herausforderungen in den Bereichen:

- Lager
- Produktion
- Verpackung
- Transport
- Werkstatt
- Call Center
- Reinigung
- Office
Personalentwicklung
Durch das Arbeitstraining werden bestehende berufliche Fähigkeiten weiter ausgebaut und optimiert, neue, herausfordernde Berufsfelder können erschlossen werden. Im Laufe des Arbeitstrainings werden Anamnesen im fachlichen, sozialarbeiterischen und beruflichen Bereich erstellt. Am Ende der max. 3-monatigen Trainingsmaßnahme ergeben sich verschiedene Möglichkeiten für die Arbeitstrainingskräfte:
- Aufnahme als Transitarbeitskraft im Beschäftigungsprojekt. Hier arbeiten die Arbeitskräfte 38 Stunden/Woche in den Arbeitsbereichen und werden von FachanleiterInnen bzw. BereichsleiterInnen geschult und angeleitet. In dieser Zeit erhalten Sie je nach Bedarf laufende Unterstützung von einer/m SozialarbeiterIn und eine/r OutplacerIn.
- Clearing (Bericht mit Empfehlungen an das AMS) und Beendigung der Maßnahme, wenn die Fortsetzung des Arbeitstrainings für die Person nicht zielführend ist.

Fördergeber
Finanziert wird das Projekt Volkshilfe Sanspeed vom Bundessozialamt Wien (auch aus Mitteln der Behindertenmilliarde), dem AMS Wien, dem esf sowie aus Eigenerlösen.