"McStart wird 10!" - Zwischenbilanz eines Erfolgsprojekts
- Kooperation seit zehn Jahren erfolgreich
- Vorzeigeprojekt für soziales Engagement wirtschaftlicher Betriebe
- Bundesminister Hundstorfer, Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank und Stadträtin Sandra Frauenberger gratulieren zum Erfolg
10 Jahre: ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen mit dem Willen zur Unterstützung, eine Beschäftigungsinitiative mit professionellem
Hintergrund und zahlreiche Jugendliche, die eine Chance erhalten. Das sind die Zutaten, die McStart - eine Kooperation von McDonald's
Österreich, Franchisenehmer Martin Spörker und der Volkshilfe JOBFABRIK - so erfolgreich machen und die dafür gesorgt haben, dass
mittlerweile mehr als 120 Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und sozialen Defiziten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten haben.
Seit 1997 hilft die Volkshilfe JOBFABRIK mit ihrem nachhaltigen und innovativen Konzept lernbehinderten jungen Menschen erfolgreich,
sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Zusätzlich zur Ausbildung in fünf Arbeitsgruppen haben die Jugendlichen im Rahmen von Firmenkooperationen die Möglichkeit in die
Arbeitswelt einzusteigen. Ein zentraler Partner ist - neben SPAR und Austria Trend Hotel - die Restaurantkette McDonald's. Die
langjährigen Partner, Volkshilfe JOBFABRIK und McDonald's Österreich, zogen im Beisein namhafter Gäste bei einer Veranstaltung am 20.
Oktober 2011 eine Zwischenbilanz.
Wichtige Anerkennung von höchsten Stellen im Rahmen eines Podiumsgesprächs zeigte sich Sozialminister Rudolf
Hundstorfer mit den Ergebnissen von McStart sehr zufrieden. Er betonte, wie schwierig es für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten
und/oder Entwicklungsrückständen sei, die gewohnte Schullaufbahn zu durchlaufen und sich anschließend problemlos auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Hundstorfer ergänzte: "Es ist von besonderer Wichtigkeit, dass es Initiativen wie die JOBFABRIK der Volkshilfe
Beschäftigung und die Kooperation McStart gibt, die Jugendlichen mit wenig oder kaum Ausbildungsperspektiven die Möglichkeit geben, eine Ausbildung und einen fixen Arbeitsplatz zu erhalten und auf lange Sicht auch zu behalten." Besonders begrüßte Hundstorfer, dass die
Jugendlichen in einem an ihre Bedürfnisse angepassten Tempo an die Arbeitsschritte herangeführt und die praktischen Anforderungen des
Arbeitsplatzes gemeinsam trainiert werden: "Ich bin froh zu wissen, dass Jugendliche mit Lernschwierigkeiten oder Entwicklungsrückständen auch ohne Lehre eine Chance auf einen Arbeitsplatz und eine dazugehörige Ausbildung bekommen und diese bisher auch schon sehr erfolgreich genutzt haben."
"Die Kooperation zwischen der Volkshilfe JOBFABRIK und McDonald's zeigt, dass sich wirtschaftliches Denken und soziales Engagement
nicht ausschließen, sondern einander ergänzen, sagte Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. "Es ist eines von vielen
Beispielen, wie couragiert Wiener Unternehmer ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrnehmen. Im konkreten Fall sind 120
Jugendliche - ohne Ausbildung, Lehrabschluss und Aussicht auf einen geregelten Job - erfolgreich und dauerhaft ins Berufsleben integriert worden. Für die soziale Verantwortung, die Herr Spörker als Unternehmer seit Jahren übernimmt, gebührt ihm höchster Respekt." Als Anerkennung für sein soziales Engagement zeichnete Jank den Unternehmer mit einer Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer Wien aus.
Minister Hundstorfer lobt weiters das Bundessozialamt als wichtige Stütze der Volkshilfe JOBFABRIK. Und auch beim Fördergeber ist man
voll des Lobes über McStart. Sabine Knopf, Stv. Leiterin der Abteilung W1 im Bundessozialamt, erklärte, dass die sogenannten
"Begleitenden Hilfen" eine wichtige Unterstützung darstellen. Beispielsweise sollen mithilfe des "Clearings" Jugendliche beim
Übergang Schule-Beruf unterstützt werden bzw. im Rahmen einer "Integrativen Berufsausbildung" in das Berufsleben besser
eingegliedert werden. Ab 2012 wird Clearing in Wien zum Jugendcoaching ausgeweitet, um einen noch effizienteren Übergang von
der Schule zum Beruf gewährleisten zu können. "Die Jobfabrik der Volkshilfe Beschäftigung und die Kooperation McStart bieten
Jugendlichen mit Behinderung eine Perspektive und werden deshalb auch seit vielen Jahren unterstützt", ergänzte Knopf in ihrem
Podiumsbeitrag. Auch von Seiten der Gemeinde Wien gibt es Anerkennung: "Es ist sehr wichtig und dankenswert, dass auch die Wirtschaft in die Verantwortung geht und jenen Jugendlichen eine echte Perspektive bietet, die es aus verschiedensten Gründen nicht von sich aus
schaffen, in Ausbildung oder Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Damit wird verhindert, dass junge Menschen in eine gefährliche Negativspirale
aus mangelnder Qualifikation, Arbeitslosigkeit und sozialer Abschottung geraten. Die Jugend ist unsere Zukunft und wir alle, Politik und Wirtschaft, haben die Verpflichtung, in sie zu investieren", betont Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal. Zufriedene Kooperationspartner In ihrem Statement betonte Marion Maurer, Personalverantwortliche
bei McDonald's Österreich, die wichtige Rolle, die McStart für das Unternehmen spielt: "Mit knapp 8.000 Mitarbeitern sind wir einer der
größten Arbeitgeber Österreichs. Wir sehen uns damit auch als Vorbild und möchten durch unser Engagement als verantwortungsvoller
Arbeitgeber andere dazu begeistern, es uns nachzumachen." Maurer ergänzte, dass McStart eines von vielen Projekten sei, in denen vor
allem die Franchisenehmer lokal und regional vieles bewegen. Besonderer Dank galt dem Franchisepartner Martin Spörker, der mit
diesem Projekt die McDonald's-Philosophie "Gib der Gesellschaft, in der du lebst, etwas von dem zurück, was du von ihr bekommst" Tag für Tag lebe. Dazu Maurer: "Die Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt ist nur eine von vielen Maßnahmen, die so selbstverständlich scheint, und dennoch immer noch außergewöhnlich ist. Danke an Martin Spörker und sein Team!"
DSA Walter Kiss, Vorstandsvorsitzender der Volkshilfe Beschäftigung, freute sich über das erfolgreiche Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und arbeitsmarktpolitischen Trägern, das besonders bei der Integration benachteiligter Menschen in den Arbeitsmarkt wichtig ist: "Bei McStart zeigt sich, wie auf einem zugrunde liegenden politischen Willen eine erfolgreiche Kooperation zwischen einem international tätigen Unternehmen wie McDonald's und einem dynamischen Sozialverein wie der Volkshilfe Beschäftigung zum Vorzeigeprojekt wird." Weiters betonte Kiss, dass sich der Erfolg der gemeinsamen Bemühungen in den Lebensverläufen jener jungen Menschen zeigt, die nicht nur von McStart profitieren durften, sondern aufgrund ihrer erworbenen Kompetenzen auch danach nahezu alle von McDonald's in ein fixes Angestelltenverhältnis übernommen wurden. Einen sehr persönlichen Einblick gab Franchisenehmer Martin Spörker: "Nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet dieses Projekt vielfältige Möglichkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen." Spörker ergänzte, dass jeder Mitarbeiter an persönlicher Erfahrung gewänne, die Jugendlichen lernen würden, innerhalb verschiedener Tätigkeitsbereiche Verantwortung zu tragen und Möglichkeiten hätten, in verschiedenen Abteilungen tätig zu sein. Die Initiative sei für sein Familienunternehmen mehr eine Bereicherung als zusätzliche Arbeit. Spörker betonte außerdem, dass er sich besonders freue, dass die Jugendlichen vom ersten Tag an in der bestehenden Mannschaft aufgenommen werden: "Das zeigt, dass Ausgrenzung von benachteiligten Menschen eine höchst subjektive Angelegenheit ist." Zu guter Letzt zeigte sich Spörker stolz, mit McStart vielen Jugendlichen eine sehr gute Basis für einen sicheren Einstieg in die Arbeitswelt zu vermitteln.
Auch Ella Rosenberger, Betriebsleiterin der Volkshilfe JOBFABRIK, freute sich über den anhaltenden Erfolg von McStart. Sie dankte allen
Partnern für die Unterstützung und betonte, dass dieser Dank vor allem im Namen der zahlreichen Jugendlichen zu sehen sei, die durch
die Mitarbeit in der JOBFABRIK eine reale Chance erhalten würden. Die Volkshilfe JOBFABRIK wird gefördert vom Bundessozialamt
Landesstelle Wien aus Mitteln des Ausgleichstaxfonds sowie vom AMS Wien.
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